Hallooo! Ich freu mich, dass du dich auf meiner Homepage bzw. meinem Blog ein wenig umschaust und hoffentlich auch den einen oder anderen Beitrag liest.
In diesem ersten Blogartikel möchte ich darauf eingehen, wer ich bin, welche Inhalte du erwarten kannst und warum ich mich 2026 ausgerechnet für das Format „Blog“ entschieden habe.
Ein René in freier Wildbahn
Hi, mein Name ist René Jesser und ich habe mich im zarten Alter von 32 Jahren entschieden, mein Leben nochmal etwas auf den Kopf zu stellen. Nicht unbedingt weil ich müsste, sondern weil ich will. Wie gut das am Ende klappen wird, ist noch nicht absehbar, aber jeder, der hier ein bisschen mitliest, kann das Projekt ein wenig verfolgen und vielleicht ist der ein oder andere Punkt für dich oder Menschen in deinem Umfeld ebenfalls interessant.
Ich komme aus dem kleinen Ort Mainburg mitten in der Hallertau, umgeben von
Hopfengärten. Ich bin hier aufgewachsen, zur Schule gegangen und habe mich hier
auch als Tontechniker selbstständig gemacht. Seitdem ist viel passiert: ich war
auf vielen Konzerten, Messen und jeder anderen Art von Veranstaltung unterwegs.
Parallel hab ich mit Bands aufgenommen und die Songs dann auch gemischt. Ab 2016
habe ich mich vollständig auf Recording und Mixing spezialisiert. Dabei war bzw.
bin ich recht erfolgreich: Mit mehreren Goldenen und Platin-Schallplatten sowie
über 2 Milliarden Streams hab ich alle Punkte auf meiner Bucketliste, von denen
ich dachte, sie niemals erreichen zu können, definitiv erreicht und übertroffen.
Darauf bin ich zugegebenermaßen sehr stolz und dennoch oder gerade deswegen ist
in den letzten 2–3 Jahren der Wunsch,
Neue Wege ohne Straßen
Im Gegensatz zu meiner ersten Selbstständigkeit im Audio-Bereich war erst unklar, wohin die neue Reise gehen soll. Interessen habe ich viele, aber die Frage ist ja immer, wie man aus Interessen einen neuen Berufsweg baut in einer Welt, in der gerade Karrierepfade nicht oder nur noch bedingt möglich sind und sich gleichzeitig alles gefühlt wöchentlich wandelt. Die Antwort darauf habe ich immer noch nicht, aber ich hab mich entschlossen, erstmal mit den Themen anzufangen, die mich am meisten interessieren, und dann zu hoffen, dass sich von da aus die genauen Wege ergeben.
Also, here we go:
- Künstliche Intelligenz
- Psychologie
Das Spannende an beiden Themen ist, dass es Punkte gibt, die sich überschneiden bzw. für beide Bereiche relevant sind, und es gibt Bereiche, die wirklich weit auseinander sind — genau das fasziniert mich.
Künstliche Intelligenz bringe ich mir autodidaktisch bei. Ich experimentiere mit neuen Modellen, programmiere, versuche Fehler zu finden oder zu lösen, lese Forschungsarbeiten über die Thematik, denke darüber nach, was die Tools mit mir so machen und welche moralischen und ethischen Themen sich so auftun.
Im Gegensatz dazu studiere ich Psychologie an der Fernuni Hagen und setze hier auf eine „klassische“ Ausbildung. Natürlich ist mir klar, dass man sich mit psychologischen Themen nicht nur im Studium auseinandersetzt, sondern auch im Alltag, in meiner Arbeit als Mixing Engineer und als Mensch allgemein. Menschen und zwischenmenschliche Beziehungen haben mich schon immer fasziniert, von daher wollte ich mir jetzt auf meinem neuen Weg den Traum erfüllen und mich tiefer damit auseinandersetzen.
Aus diesen beiden Bereichen wird auch der Inhalt dieses Blogs bestehen. Manchmal werden beide Bereiche in einem Blog vorkommen, manchmal nur KI oder nur Psychologie. Mir ist bewusst, dass das sehr allgemein formuliert ist und beide Themenbereiche sehr breit und vielfältig sind. Momentan ist mir wichtig, möglichst offen zu bleiben und zu schauen, wie die Reise hingeht. Mit der Zeit werden sich Schwerpunkte herauskristallisieren, in die ich dann tiefer eintauchen werde, aber jetzt am Anfang lerne ich erstmal schwimmen und versuch mich zu orientieren.
Mein persönliches Ziel ist es, dich daran teilhaben zu lassen, wie ich für mich neue Wege entdecke, auf was ich dabei stoße und wie ich darüber denke.
Warum ein Blog?
Mir ist bewusst, dass ein Blog nicht dem Zeitgeist im Jahr 2026 entspricht, vor allem wenn man gefühlt überall eher auf Hype und virale Momente hingearbeitet wird. Ein Blog ist das exakte Gegenteil davon:
Schwer zu finden, große Abstände zwischen den Veröffentlichungen, man muss lesen, wenig Interaktivität, uvm.
Für mich sind genau diese Eigenschaften der Grund, überhaupt ein Blog zu
schreiben. Ich finde Social Media zuweilen sehr anstrengend und ich merke
regelmäßig, dass es mir grundlegend mental besser geht, wenn ich die Plattformen
meide. Auch der Gedanke, dass Leute effektiv nach meinem Blog suchen müssen und
nicht von einem Algorithmus alles vorgeschlagen bekommen, finde ich sehr charmant.
Das bringt mich auch direkt zu meinem nächsten Punkt: Ein Blog ist
Dazu kommt noch, dass ich schreiben wieder für mich entdeckt habe. Als kleines Kind fand ich Geschichten schreiben oder erzählen immer toll und bin gerne in diese Parallelwelt abgetaucht. Während meiner Schulzeit ist das leider etwas verloren gegangen, zum einen, weil anderen Themen wichtiger geworden sind, und zum anderen, weil Deutschunterricht oftmals nicht der größte Motivator ist. Jedes Mal, wenn ich dann nach meiner Schulzeit doch wieder geschrieben habe, habe ich gemerkt, wie zumindest ein paar Gedanken klarer oder sortierter geworden sind. Dennoch hab ich mir oft nicht die Zeit genommen, regelmäßig zu schreiben, und sei es „nur“ ein Tagebuch.
Im Zuge meines letztjährigen Studiums (Bildungswissenschaften) ist mir wieder aufgefallen, wie viel Spaß es machen kann, seine Gedanken aufzuschreiben, zu sortieren, zu überarbeiten und zu präsentieren. Diesen Ansatz möchte ich jetzt intensivieren und regelmäßig schreiben. Nebenbei denke ich, dass schreiben auch für meinen Lernerfolg ganz zuträglich sein könnte.
Kurz: Der Blog ist mein Startpunkt, um meine Gedanken zu sortieren und Gelerntes aufzubereiten. Eine Art geschriebenes und formuliertes Gedächtnis für mich, aber auch für alle, die gerne mitlesen wollen. Übrigens bin ich auch sehr motiviert, an meinem Schreibstil zu arbeiten. Das hier ist ein erster „Schwimmversuch“, um bei der Metapher von vorher zu bleiben.
René